Eine Tagescreme mit LSF kann pflegen und wirksam vor der Sonne schützen. Achte auf UVA- und UVB-Schutz, LSF 30 oder höher und eine Menge, die sich angenehm auftragen lässt. Separater Sonnenschutz ist praktisch, wenn er besser zu deiner Routine oder deinem Tag draußen passt. Etikett und Anwendung geben den Ausschlag.
Vergleiche vier Dinge
- Schutz
Achte auf ausreichend SPF und UVA-Schutz. Eine feuchtigkeitsspendende Wirkung belegt beides nicht.
- Menge
Kannst du die empfohlene Menge angenehm auf allen unbedeckten Hautstellen verteilen?
- Dein Tag
Passt das Etikett zu Zeit im Freien, Schwimmen oder Schwitzen? Wasserfestigkeit braucht eine eigene Angabe und Belege.
- Nachcremen
Kannst du das Produkt mitnehmen und nach Anleitung erneut auftragen?



Wann eine Tagescreme mit LSF gut passt
Die AAD nennt eine Tagespflege mit Breitbandschutz und SPF 30+ als Möglichkeit für eine einfache Routine. Auch sie muss ausreichend und wiederholt aufgetragen werden. Eine dünne Schicht vor allem zur Pflege erreicht möglicherweise nicht den geprüften Schutz.
Creme auch mit einem Kombiprodukt bewusst das gesamte Gesicht, die Ohren und den Hals ein. Wähle eine Textur, die du auch großzügig aufgetragen magst, und packe das Produkt ein, wenn du später nachcremen musst.

Vergiss die Gesichtsränder nicht
In einer Studie mit 84 Teilnehmenden ließen Menschen mit einer SPF-Tagespflege durchschnittlich mehr Gesichtshaut unbedeckt als mit Sonnencreme, besonders rund um die Augenlider. Untersucht wurden zwei bestimmte SPF-30-Produkte und das Auftrageverhalten.
Für deine Routine heißt das: Kontrolliere die Stellen, die du leicht auslässt, besonders rund um die Augen. Beachte dort das Etikett und trage zusätzlich Sonnenbrille und Hut. Sorgfältiges Auftragen ist bei beiden Produktarten wichtig.
Welche Wahl passt zu dir?
Du magst ein Kombiprodukt und nutzt es nach Etikett? Ein zusätzlicher Schritt ist nicht automatisch besser. Für längere Zeit draußen, Schwimmen oder Sport prüfst du, ob das gewählte Produkt passt. Der Etikettenratgeber erklärt Wasserfestigkeit.
Lieber eine eigene Feuchtigkeitscreme? Trage Sonnencreme danach und vor dem Make-up auf. Die Reihenfolge mit Tagescreme, Sonnencreme und Primer findest du im Make-up-Ratgeber. Lass die Schichten sich setzen und prüfe, ob sie verrutschen. Mische keine Sonnencreme in die Pflege, um selbst einen höheren SPF herzustellen. SPF-Werte verschiedener Produkte lassen sich nicht addieren.
Wenn du bei Duftangaben unsicher bist, lies nach, was parfümfrei und hypoallergen bei Sonnencreme bedeuten.
Zwei einfache Routinen
Morgens soll es schnell gehen. Eine feuchtigkeitsspendende Creme mit ausreichend LSF und UVA-Schutz kann eine praktische Kombination sein. Trage sie großzügig auf, nimm Hals und Ohren mit und verwende danach bei Bedarf Make-up. Die Bezeichnung Tagescreme ist kein Grund, nur einen winzigen Klecks zu benutzen.
Deine Haut braucht eine eigene Pflege, oder du möchtest Sport treiben. Trage zuerst die Pflege und dann einen zur Aktivität passenden Sonnenschutz auf. Halte die Produkte getrennt und lass die Schichten trocknen. Beim Sport zählen auch Wasserfestigkeit und angenehmes Nachcremen.
Für beide Routinen gilt dieselbe Frage: Kannst du genug auftragen und später nachcremen? Entscheide danach. Eine großzügige Schicht, die sich gut anfühlt, bringt mehr als eine aufwendige Routine, die du nach drei Tagen aufgibst.


Vervollständige deine Routine
Lies, wie viel Sonnencreme Gesicht, Hals und Ohren brauchen. Ergänze Produkte durch Kleidung und Schatten. Der NHS betont, dass Sonnencreme nicht der einzige Sonnenschutz sein sollte.

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