Sonnencreme fürs Gesicht hilft, unbedeckte Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Zu viel UV-Strahlung kann Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung verursachen und trägt zur Entstehung von Hautkrebs bei. Wähle einen breiten UVA- und UVB-Schutz und kombiniere Eincremen mit Kleidung und Schatten. Hier erfährst du, was der Lichtschutzfaktor aussagt und wie du Sonnenschutz richtig anwendest.
DIE KURZFASSUNG
Das solltest du dir merken.
- Achte auf UVA und UVB. Deine Haut braucht Schutz vor beiden.
- Trage ausreichend auf. Und creme während deines Aufenthalts im Freien nach.
- Suche auch Schatten. Kleidung und ein Hut gehören dazu.
- Der LSF ist keine Uhr. Ein hoher Faktor ist kein Freibrief für längere Zeit in der Sonne.
Warum dein Gesicht Schutz verdient
Eine Jacke bedeckt deine Arme. Eine Hose bedeckt deine Beine. Dein Gesicht hat meistens keine vergleichbare Schicht. Ein guter Grund, gerade dort bewusst an Sonnenschutz zu denken.
Schutz bedeutet außerdem mehr, als Rötungen zu verhindern: Übermäßige UV-Belastung trägt auch zu Hautalterung und Hautkrebs bei. Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt diese Auswirkungen der UV-Strahlung.
Dafür brauchst du keine komplizierte Hautpflegeroutine. Überlege zunächst, wann du draußen bist, wie stark die Sonne ist und welche Hautstellen unbedeckt bleiben. Denk neben deinem Gesicht auch an Ohren und Hals.
Sonnenschutz und Hautkrebs
Studien zur regelmäßigen Anwendung von Sonnencreme zeigen nicht für jede Hautkrebsart das gleiche Ergebnis. Bei der langfristigen Nachbeobachtung einer australischen randomisierten Studie trat ein Plattenepithelkarzinom in der Gruppe, die täglich Sonnencreme verwendet hatte, seltener auf. Für das Basalzellkarzinom wurde kein eindeutiger Vorteil nachgewiesen.
Van der Pols und Kollegen, 2006. Sonnenschutz verringert die Belastung und kann helfen, Risiken zu senken. Er beseitigt nicht jedes Risiko.
Narben und Verfärbungen
Auch eine Narbe verdient Aufmerksamkeit. Sobald eine Wunde vollständig verheilt ist, kann Sonnenschutz helfen, rote oder braune Verfärbungen zu begrenzen. Darum geht es bei Sonnencreme auf einer Narbe.
Die American Academy of Dermatology gibt dazu Empfehlungen. Trage keine gewöhnliche Sonnencreme auf offene Wunden auf. Halte dich nach einem Eingriff oder bei anhaltenden Beschwerden an die Empfehlungen deiner behandelnden Fachperson.
UVA und UVB: Was ist der Unterschied?
Sonnenlicht enthält verschiedene Arten von Strahlung. Für Sonnencreme sind UVA und UVB die relevanten UV-Bereiche, die deine Haut an der Erdoberfläche erreichen. UVC aus dem Sonnenlicht wird von der Atmosphäre absorbiert. Deshalb geht es bei Sonnencreme vor allem um UVA und UVB. Die WHO erklärt die verschiedenen UV-Arten.
Trägt zur Hautalterung bei und spielt auch bei Hautkrebs eine Rolle.
Spielt eine große Rolle bei Sonnenbrand und trägt ebenfalls zu Hautkrebs bei.
Diese Einteilung ist eine Merkhilfe. Die Wirkungen sind nicht vollständig voneinander getrennt. Ein Produkt mit breitem Schutz richtet sich gegen beide. Die American Academy of Dermatology erklärt, warum UVA- und UVB-Schutz nötig sind.
Was sagt der Lichtschutzfaktor aus?
SPF steht für Sun Protection Factor, auf Deutsch Lichtschutzfaktor oder LSF. Die Zahl beschreibt den Schutz vor dem Entstehen einer Hautrötung unter Testbedingungen.
Dabei spielt vor allem UVB eine Rolle. Die Zahl allein sagt also nicht alles über den UVA-Schutz aus. Die europäische Empfehlung für Sonnenschutzmittel berücksichtigt deshalb sowohl UVB- als auch UVA-Schutz.
LSF 50+ bedeutet nicht, dass du fünfzig Stunden geschützt bist. Die aufgetragene Menge, die gleichmäßige Verteilung und das, was du danach machst, spielen eine Rolle. Keine Sonnencreme hält sämtliche UV-Strahlung ab. Auch bei einem hohen Faktor bleibt Nachcremen nötig.
Ein hoher Faktor ist ein Schutzniveau. Keine Uhr.
Achte bei der Auswahl auf mehr als die größte Zahl auf der Vorderseite: Suche nach UVA-Schutz, lies die Anwendungshinweise und wähle eine Textur, die du gern in ausreichender Menge aufträgst. Die niederländische Krebsgesellschaft KWF empfiehlt mindestens LSF 30 mit UVA-Schutz.
Was die Forschung zeigt
Eine australische randomisierte Studie untersuchte bei 903 Erwachsenen unter 55 Jahren, ob die tägliche Anwendung von Sonnencreme die Hautalterung verlangsamen kann.
Nach 4,5 Jahren war die Zunahme der gemessenen Hautalterung in der Gruppe mit täglicher Anwendung geringer als in der Gruppe, die selbst entschied, wann sie Sonnencreme verwendete. Hughes und Kollegen, 2013.
Das unterstützt den Nutzen regelmäßiger Anwendung. Die Studie verspricht keine faltenfreie Haut und sagt nicht genau voraus, was ein bestimmtes Produkt bei dir bewirkt. Untersucht wurden eine bestimmte Personengruppe und eine klar definierte Messgröße. Außerdem ist dies keine Studie zu Soluveli: Unsere Sonnencreme ist noch in Entwicklung.

Sonnenschutz in vier Schritten
Eine Routine fällt leichter, wenn du weißt, was du brauchst. Diese vier Schritte helfen beim Einstieg.
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Prüfe den UV-Index.
Wie stark die UV-Strahlung ist, lässt sich nicht an der Temperatur ablesen. Das niederländische Gesundheitsinstitut RIVM empfiehlt, ab einem UV-Index von 3 besonders aufzupassen und sich zu schützen. Auch dein Hauttyp und die Zeit im Freien spielen eine Rolle. Lies die Empfehlungen des RIVM für die Niederlande.
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Trage ausreichend auf.
Verteile Sonnencreme gleichmäßig auf der unbedeckten Haut. Ein kleiner Klecks für eine große Fläche reicht nicht zuverlässig aus, um den getesteten Schutz zu erreichen. Halte dich an die Mengenangaben und Hinweise auf deinem Produkt.
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Mach dir das Nachcremen leicht.
Nimm deine Sonnencreme mit. KWF empfiehlt, sich eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt im Freien einzucremen und während der Sonnenexposition alle zwei Stunden nachzucremen. Creme auch nach dem Schwimmen nach und beachte zusätzliche Hinweise auf dem Etikett nach dem Schwitzen oder Abtrocknen.
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Gönne deiner Haut auch Schatten.
Ein Hut, schützende Kleidung und weniger Zeit in direkter Sonne bleiben Teil deines Schutzes. Für die Niederlande empfiehlt KWF, im Frühling und Sommer zwischen 12 und 15 Uhr möglichst nicht in der Sonne zu bleiben. Lies die praktischen Tipps von KWF.
Du möchtest eine Gewohnheit ergänzen? Lege deine Sonnencreme neben etwas, das du vor dem Losgehen ohnehin benutzt. So denkst du leichter daran und nimmst sie eher mit.
Ein angenehmes Finish und guter Schutz
Ein mattes Finish beschreibt, wie ein Produkt auf deiner Haut aussieht. Ein unsichtbares Finish beschreibt seine Sichtbarkeit nach dem Auftragen. Beides sind angenehme Anwendungseigenschaften, auf die du achten kannst. Für sich genommen sagen sie aber nichts über das getestete Schutzniveau aus.
Bei Soluveli entwickeln wir Sonnencreme fürs Gesicht mit LSF 50+ sowie UVA- und UVB-Schutz als Ziel, kombiniert mit einem matten, unsichtbaren Finish, Schweißbeständigkeit, angenehmer Anwendung unter Make-up und einem bezahlbaren Preis. Auch die tägliche Hautpflege soll in dieser Formel ihren Platz finden.
Die Formel ist noch in Entwicklung. Wir teilen die endgültigen Eigenschaften und die zugehörigen Nachweise, sobald sie vorliegen.

Häufige Fragen
Brauche ich Sonnencreme, wenn es bewölkt ist?
Wolken bedeuten nicht automatisch eine geringe UV-Belastung. Achte deshalb auf den UV-Index und deine Zeit im Freien. Der UV-Index der WHO hilft, die Stärke der UV-Strahlung einzuordnen. Schütze unbedeckte Haut, wenn die Bedingungen es erfordern.
Schützt LSF 50+ auch vor UVA?
Das lässt sich nicht allein an der LSF-Zahl erkennen. Der LSF bezieht sich vor allem auf UVB. Achte zusätzlich auf den angegebenen UVA-Schutz. Bei Soluveli gehören LSF 50+ und UVA-/UVB-Schutz zu den Entwicklungszielen.
Kann einmal Eincremen für den ganzen Tag reichen?
Ein hoher LSF garantiert das nicht. Im Freien empfiehlt die AAD, etwa alle zwei Stunden nachzucremen und nach dem Schwimmen oder Schwitzen gemäß den Anwendungshinweisen früher. Lies die Anwendungsempfehlungen der AAD.
Kann ich Soluveli schon bestellen?
Noch nicht. Wir entwickeln das Produkt und arbeiten auf einen Marktstart in einigen Monaten hin. Entdecke unsere Pläne und melde dich für den Starttag an. Kostenloser Versand bei jeder Bestellung steht bereits fest.
Quellen & weiterführende Informationen
Du möchtest selbst weiterlesen? Hier findest du die Leitlinien und Studien aus diesem Artikel. Die Quellen öffnen sich in einem neuen Tab.
- WHO — UV-Strahlung und deine GesundheitÜberblick über gesundheitliche Auswirkungen und Sonnenschutz.
- Van der Pols et al. (2006) — Sonnencreme und HautkrebsStudie zu langfristigen Auswirkungen regelmäßiger Anwendung.
- AAD — Wundpflege und NarbenEmpfehlungen zum Sonnenschutz nach der Wundheilung.
- WHO — UVA, UVB und UVCErklärung der verschiedenen Arten von UV-Strahlung.
- AAD — Sonnencreme: Fragen und AntwortenBreiter Schutz, LSF und Nachcremen.
- Europäische Kommission — Empfehlung für SonnenschutzmittelUVA- und UVB-Schutz sowie Produktkennzeichnung. PDF, 2006.
- KWF — Schütze dich vor der SonnePraktische niederländische Empfehlungen zu Sonnencreme, Kleidung und Schatten.
- Hughes et al. (2013) — Sonnencreme und HautalterungRandomisierte Studie mit 903 Erwachsenen.
- RIVM — Schutz ab UV-Index 3Empfehlungen bei höherer UV-Belastung.
- WHO — der UV-IndexWas der UV-Index über die UV-Strahlung aussagt.
Über diesen Artikel
Die genannten Studien befassen sich mit Sonnenschutz im Allgemeinen. Soluveli ist noch in Entwicklung und wurde in diesen Studien nicht untersucht.



